Taschenmunition bleibt im Zeughaus. Richtig so.
| Von wuethrich @ 16:33 | [ Politik ] |
Ich bin froh, dass heute auch der Nationalrat entschied die Taschenmunition der Armeeangehörigen künftig in den Zeughäusern zu lagern. Die Abgabe der "Dosenmunition" ist nämlich längst überflüssig geworden. Aus praktischer Erfahrung weiss ich wie mühsam die Verteilung und Einforderung der Taschenmunition im Wiederholungskurs ist. Ich bin froh, dass ich meine Taschenmunition künftig nicht nach Hause nehmen muss.
Bei der Waffe sehe ich die Sache etwas anders. Sie soll weiterhin vom Armeeangehörigen nach Hause genommen werden. Wenn er die Waffe allerdings freiwillig im Zeughaus lagern will, dann sollte dies nichts kosten. Würde aber die Waffe generell nicht mehr nach Hause abgegeben, dann wären all die Schützenvereine noch schlechter dran als heute. Als Landbewohner weiss ich, dass die Schützenvereine ein traditionsreicher Teil der Schweiz darstellen.
Ich war auch beim Obligatorischen immer skeptisch. Heuer habe ich aber gemerkt, dass es gut ist, wenn man die Waffe einmal im Jahr brauchen muss, damit man wieder merkt die ganze Sache funktioniert. Das Obligatorische ist auch immer ein guter Treffpunkt, wo man mit Leuten ins Gespräch kommt, die man sonst nicht so trifft. Solche Gespräche machen den Zusammenhalt in unserem Land aus.
Mein persönliches Waffenarsenal, das mir der Staat zur Verfügung stellt (noch mit Taschenmunition):





