2010-02-25

Huttu Fasnacht steht vor der Türe: Freitag bis Sonntag sind wir "Uf em Buurehof"

Von wuethrich @ 12:34 [ Huttwil ]

Dieses Wochenende geht's in Huttu rund. Als fast letzte Fasnacht der Schweiz findet sie in Huttu statt. Am Freitagabend sind Schnitzelbänke auf dem Programm (8 Formationen). Der Gemeinderat ist übrigens im Restaurant Bahnhof anzutreffen, so können wir uns gemeinsam amüsieren... Man wird mich sicher sonst auch noch antreffen. Am Samstag um 15.15 Uhr beginnt der Umzug mit vielen Wagen. Wir hoffen auf gutes Wetter. Zusammen mit anderen Gemeinderatsmitgliedern werde ich wieder Geld sammeln für die Fasnachtsvereinigung. Sehen wir uns? Das Programm finden Sie hier.

Das Verkleiden ist heuer nicht so schwierig. "Uf em Buurehof" war ich bis 17 Jahren fast in jeden Ferien...

Die Fasnachtszeitung "Huttu-Sturm" wird seit dem 30. Januar verkauft. Auch heuer wird über mich berichtet, dabei habe ich mir so Mühe gegeben ;-) Ich will den Beitrag meiner Blogleserschaft nicht vorenthalten. Den ganzen Huttu-Sturm können Sie übrigens bei gewissen Detaillisten in Huttu noch kaufen.

 

 

 


2010-02-22

Brand in Huttwil - Feuerwehr hatte viel Arbeit

Von wuethrich @ 09:31 [ Huttwil ]

In der Nacht hörte ich die Sirene des Feuerwehrautos während dem Schlaf. Aufgeboten werde ich als ressortverantwortlicher Gemeinderat nicht automatisch bei jedem Alarm. Leider sind die Alarme all zu oft falsch und die Feuerwehr kommt unverrichteter Dinge zurück. Diese Nacht jedoch nicht. Um halb sechs erhielt ich per Telefon die Mitteilung, dass ein Haus an der Luzernstrasse (neben der Coop-Tankstelle) abgebrannt sei. Als ich vor Ort war, waren keine Flammen mehr zu sehen. Personen kamen zum Glück keine zu Schaden, jedoch ein grösserer immateriellen Schaden ist entstanden durch die eingelagerten Gegenstände. Die Feuerwehrleute haben gute Arbeit geleistet. Dabei kam ihnen unsere neue Autodrehleiter zu Gute, die praktisch war beim Löscheinsatz. Auch solche Einsätze gehören zum Gemeinderatsamt.

Unten das offizielle Mediencommuniqué der Polizei und ganz unten ein paar Bilder.

Mehrfamilienhaus ausgebrannt und eingestürzt

 

pkb. In der Nacht auf Montag brach in einem zurzeit unbewohnten Mehrfamilienhaus in Huttwil ein Brand aus. Das Gebäude brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand.

 

Am Montag, 22. Februar 2010, um ca. 0300 Uhr ging bei der Kantonspolizei Bern eine Meldung ein, wonach im so genannten „Bächler-Haus“ an der Luzernstrasse 20 in Huttwil ein Brand ausgebrochen sei. Als die sofort alarmierte Feuerwehr Huttwil vor Ort eintraf, stand das ältere Mehrfamilienhaus, das zurzeit wegen Umbauarbeiten nicht bewohnt ist, bereits in Vollbrand. Der Feuerwehr, die mit rund 60 bis 70 Personen im Einsatz stand, gelang es, zu verhindern, dass das Feuer auf umliegende Gebäude übergreifen konnte. Hingegen konnte nicht verhindert werden, dass das Haus vollständig ausbrannte und teilweise einstürzte. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

 

Wegen des Brandes bleibt die Luzernstrasse während mehrerer Stunden für den Verkehr gesperrt. Für den Schwerverkehr ist eine grossräumige, für den übrigen Verkehr eine lokale Umleitung signalisiert.

 

 

 

 


2010-02-12

Über 4 Millionen Personenwagen auf Schweizer Strassen

Von wuethrich @ 12:16 [ Huttwil ]

Das Bundesamt für Statistik hat heute untenstehende Meldung gemacht. Erstmals sind über 4 Millionen Autos registriert worden. Das gibt fast für jeden Erwerbstätigen (4.2 Mio.) ein Auto oder mehr als 50 Prozent aller Schweizer haben selber ein Auto. Meine Frau und ich haben gemeinsam eines. Das Durchschnittsalter mit acht Jahren ist wohl normal. Wenn allerdings nur neuere Fahrzeuge auf unseren Strassen herumkurven würden, wäre dies für die Umwelt natürlich sehr gut. Je weniger CO2-Ausstoss und je weniger Treibstoff die Fahrzeuge verbrauchen, desto besser.

 

Der Grosse Rat hat ein neues Gesetz erlassen. Damit nimmt der Kanton Einfluss gemäss seiner Kompetenz auf die Wagenflotte. Ob dies via Motorfahrzeugsteuern wirklich viel bringt ist fraglich, es ist aber ein klares Zeichen. Ich werde bei meinem nächsten Autokauf (wahrscheinlich in diesem Jahr) darauf achten, dass ich ein Auto kaufe, das in der Klasse A ist. Ich hoffe, dass Hannes Flückiger mit seinem Referendum nicht Chancen hat, sonst verzögert sich die Einführung. Falls wir darüber abstimmen werden, bin ich überzeugt, dass alle die Notwendigkeit einsehen.

 

Im Langenthaler Tagblatt stand, dass Grossrat Herr Flückiger beraten hatte wie man gegen ein Gesetz vorgehen kann. Da Herr Flückiger nur Teile des Gesetzes ändern will, nicht aber das ganze Gesetz zu Fall bringen will, kann er dies mit einem Volksvorschlag machen. Dafür müssen gleich viele Unterschriften gesammelt werden wie für ein Referendum. Zuerst hat er wegen dem falschen Rat für ein Referendum Unterschriften gesammelt und wertvolle Zeit verloren. Es würde mich ja interessieren, welches Grossratsmitglied dies war. Absicht war wohl nicht dahinter, oder doch? Item.

 

Hier die Erklärung des Strassenverkehrsamtes:

 

Ab 1. Januar 2011 werden im Kanton Bern besonders energieeffiziente Neuwagen steuerlich begünstigt, ineffiziente Fahrzeuge hingegen mit einem Zuschlag belastet. Das Modell basiert auf der Umwelt-Etikette des Bundes. Die einzelnen Kriterien der Umwelt-Etikette hat der Bund noch nicht definitiv festgelegt. Deshalb können wir noch keine verbindlichen Auskünfte über die Zuteilung der Fahrzeuge in die einzelnen Effizienzkategorien erteilen. Auch über die Höhe der Vergünstigungen oder Zuschläge für bestimmte Fahrzeuge sind noch keine Angaben möglich. Um eine Lenkungswirkung zu erzielen, gelten Vergünstigung oder Zuschlag grundsätzlich nur für Personenwagen, die ab 1. Januar 2011 neu in Verkehr gesetzt werden. Dank einer Übergangsbestimmung wird ein Rabatt für die Jahre 2011, 2012 und 2013 auch für umweltschonende Fahrzeuge gewährt, die nach dem 31. Juli 2010 in Verkehr gesetzt werden und am 1. Januar 2011 die Voraussetzungen für einen Bonus erfüllen.

 

Hier die Mitteilung des Bundesamtes für Statistik:

 

In der Schweiz betrug der Bestand am 30. September 2009 erstmals über 4 Millionen Personenwagen bei einer Gesamtzahl von 5,27 Millionen Strassenmotorfahrzeugen. Die Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahr mit 0,5% war die geringste seit 1990, bedingt durch den eingebrochenen Markt an Neuzulassungen. Die Personenwagen waren im Durchschnitt 8,1 Jahre alt und hatten im Mittel einen Hubraum von 1975 Kubikzentimetern. 83% der Personenwagen verfügten über einen Benzinmotor, 77% waren mit einem manuellen Getriebe ausgerüstet.

 

Registriert waren am Stichtag zudem 50'700 Personentransportfahrzeuge (+4,4% gegenüber 2008), 327'800 Sachentransportfahrzeuge (+0,5%), 185'900 landwirtschaftliche Fahrzeuge (-1,2%), 56'500 Industriefahrzeuge (+1,3%) und 642'800 Motorräder (+1%).

 Für Herr Flückiger veröffentliche ich zu diesem Beitrag ein Bild des Toyota Prius:

 

 


2010-02-04

Huttwil wird modern - (auch) Dank der Landi

Von wuethrich @ 18:11 [ Huttwil ]

Am Dienstag fand der Spatenstich statt für den Bau der neuen Landi an der Bernstrasse in Schwarzenbach. In ein paar Monaten wird die Landi aus ihren heutigen Gebäuden direkt am Bahnhof ausziehen. Der Teil Landwirtschaft soll in Dürrenroth konzentriert werden und in Schwarzenbach soll ein grosser Landiladen mit einem Tankstellenshop entstehen.

Das Schulhaus Schwarzenbach mit der Turnhalle wird also in der entsprechenden Landfläche zwischen Huttwil und Schwarzenbach nicht mehr das einzige Gebäude sein. Es ist der einzige Standort, der noch irgendwie passend ist. Bis Ramsei hat es an dieser Strasse keinen Tankstellenshop (dafür an der Luzernstrasse). Die Fläche wird bei Grossanlässen allerdings dann als Parkraum fehlen. Bei grossen Parties können sich die Gäste auf jeden Fall nahe am Sportcenter eindecken, das wird sicher genutzt.

Die frei werdende Fläche hinter dem Restaurant Bahnhof hat ein Investor gekauft, der für Coop einen neuen Ladenkomplex baut. Gleichzeitig will die BLS ihren Bahnhof erneuern. Es wird also vieles neu rund ums Bahnhofareal. Ein deutliches Zeichen, dass Huttwil sich entwickelt und moderner wird. Gleichzeitig kann die öffentliche Hand versuchen den Verkehr im Gebiet besser zu organisieren.

In ein paar Jahren haben wir also eine neue Landi, ein neues Coop und einen neuen Bahnhof. Super. Ich hoffe, dass die Planungen alle weitsichtig gemacht werden und die Chancen gepackt werden. Was mit dem einmal leerstehenden Coop-Einkaufszentrum passieren wird? Ich weiss es nicht und rate einmal: Wird Denner einziehen? Lidl oder Aldi? Wird ein grösseres Sportartikelgeschäft nach Huttwil kommen? Oder wird Biketec im Städtli einen Show-Verkaufsraum einrichten? Oder wird Markus Bösiger das Gebäude kaufen? Herr Brogli wird wahrscheinlich kein Interesse mehr haben, schliesslich sieht man vom ehemaligen Restaurant Hirschen nicht mehr viel... Haben Sie eine Idee? Wichtig scheint mir, dass die Parkplätze im Parkhaus weiter zur Verfügung stehen.

 

 


2010-02-01

SP Huttwil unterstützt Gründung einer Kindertagesstätte

Von wuethrich @ 01:39 [ Huttwil ]

Heute publiziere ich eine Medienmitteilung der SP Huttwil zum Thema Kindertagesstätte. Am 8. September 2009 hat die Berner Zeitung über die Umfrage zur Bedürfnisabklärung berichtet. Mittlerweile ist die Umfrage abgeschlossen und das Kita-Projektteam kann mit dem nachgewiesenen Bedürfnis an die Ausarbeitung des Kita-Gesuchs an Gemeinde, Kanton und Bund gelangen. Das gibt viel Arbeit. Die Kita ist aber eine gute Sache und macht Huttwil als Wohn- und Arbeitsort attraktiver. Wir haben deshalb dem Kita-Projektteam eine Spende zukommen lassen. Lesen Sie unten mehr oder hier auf der Website www.kitahuttwil.ch

 

Mit Freude nahm die Huttwiler SP Kenntnis vom Projekt Kindertagesstätte Huttwil und Umgebung. Die SP ist die Familienpartei und setzt sich auf allen Ebenen stark für die familienergänzende Kinderbetreuung ein. Die SP Huttwil unterstützt deshalb das Projekt Kindertagesstätte Huttwil und Umgebung mit einer Spende.

Auch in unserer Region nimmt das Bedürfnis nach einem professionellen Angebot für die Kinderbetreuung zu. Der Tageselternverein Huttwil und Umgebung hat immer mehr Anfragen. Es ist also Zeit, dass etwas geht. Die SP Huttwil hat deshalb an ihrer letzten Sektionsversammlung entschieden den Verantwortlichen des Projekts Kindertagesstätte (Kita) Huttwil und Umgebung eine Spende von 200 Franken zu überreichen.

Immer mehr Paare verzichten auf Kinder, um sich auf das berufliche Fortkommen konzentrieren zu können. Dieser Trend ist aber für unsere Gesellschaft negativ. Die durch die demografische Entwicklung schrumpfende Zahl von gut ausgebildeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die eingeschränkten Erwerbsmöglichkeiten von Menschen mit Familienpflichten können sich in Zukunft zu stark wachstumshemmenden Faktoren entwickeln. Wir brauchen auch in den ländlichen Regionen die Möglichkeit, dass Beruf und Familie besser unter einen Hut gebracht werden können. Immer mehr Unternehmen zählen auf die permanente Verfügbarkeit ihrer Angestellten und setzen Arbeitnehmende mit Familienpflichten unter Druck. Dies spüren nach wie vor in erster Linie die Mütter, die als Folge der Mehrfachbelastung den beruflichen Aufstieg nur schwer realisieren können. Aber auch die Väter sehen sich verstärkt mit der Frage konfrontiert, wie sie Beruf und familiäres Engagement vereinbaren können. Zumal die heutigen Grosseltern oft selber noch einer bezahlten Arbeit nachgehen.

Verschiedene Studien zeigen, dass jeder Franken, der in die familienergänzende Kinderbetreuung investiert wird, durch Mehreinnahmen bei den Steuern zurückkommt. Gemeinderat und Grossratskandidat Adrian Wüthrich will dem Huttwiler Gesuch beim Kanton zum Durchbruch verhelfen: „Huttwil bezahlt heute via Lastenausgleich an die Kitas im ganzen Kanton. Das Bedürfnis ist da. Also soll auch die Region Huttwil von diesem Angebot profitieren können.“ Mit einer Kita würde Huttwil als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver für Unternehmen und Familien. Die SP hofft, dass das Gesuch aus Huttwil bei Bund und Kanton bewilligt wird, damit die Kita am 1. Januar 2011 starten kann. Mit der Spende setzt die SP eine Zeichen der Unterstützung und damit für die (kommenden) Familien.

Martin Stuker (rechts) und ich (links) überreichen Christine Seyffer (Mitte) vom Projektteam Kita Huttwil die Spende:

 


2010-01-25

Huttwil hat 0.3 Prozent mehr Bevölkerung!

Von wuethrich @ 00:17 [ Huttwil ]

Diese Woche habe ich die aktuellste Einwohnerzahl für die Gemeinde Huttwil erfahren: Im Jahr 2009 hat die Bevölkerungszahl von Huttwil von 4732 auf 4746 Einwohnerinnen und Einwohner zugenommen. Das sind fast 0.3 Prozent mehr. Eine erfreuliche Entwicklung. Langsam, aber stetig. Es darf weitergehen in diesem Takt und ruhig noch etwas zunehmen! Vielleicht schaffen wir die Marke von 5'000 Einwohnerinnen und Einwohner bald.

 


2010-01-10

Mit effizienter Strassenbeleuchtung Strom sparen

Von wuethrich @ 18:03 [ Huttwil ]

Neulich habe ich das Heft Namens „Faktor: Architektur, Technik, Energie“ zum Thema Strassenbeleuchtung erhalten. Was ich schon länger wusste – der WWF hat vor etwa zwei Jahren eine entsprechende Aktion durchgeführt – wurde mir einmal mehr bewusst: Das Einsparpotenzial an Strom im Bereich der Strassenbeleuchtung ist beträchtlich (www.topten.ch/sb).

 

Dank neuer Technik kann noch mehr Strom gespart werden. LED-Leuchten sorgen für ökologischeres und wirtschaftlicheres Licht. Dafür ist es heller (weiss). Dafür müssen neue Strassenlampen (LED) angeschafft werden, was sicher etwas kostet. Dabei werden neue Strassenlaternen nur in Frage kommen, wenn die jetzigen ein gewisses Alter erreicht haben. Auch die Gemeinde Huttwil muss diese Abklärungen treffen, um Strom (und somit Geld) zu sparen. In der EU werden die Strassenlampen mit alter Technologien übrigens 2015 verboten.

 

Die Kosten der öffentlichen Beleuchtung der Kantonsstrassen übernimmt der Kanton, weshalb dieser einen entsprechenden Einfluss hat auf die Wahl der Lampen (SG Art. 38, SV Art 1 Abs 1 Bst c).

 

Auch die Weihnachtsbeleuchtung müsste nicht die ganze Nacht brennen. Da hat ein Bürger Recht, der sich letzthin gefragt hat, warum in Huttwil die ganze Nacht beleuchtet wird. Das wird erst ab November wieder ein Thema werden: Pünktlich nach dem Dreikönigstag wurde die Huttwiler Weihnachtsbeleuchtung vom Werkhof entfernt. Auch damit wird Strom gespart (in Walterswil leuchtete die Weihnachtsbeleuchtung gestern noch).

 

 


2010-01-02

Huttwil bleibt eine Grenzregion - Was passiert mit den braunen Hinweistafeln?

Von wuethrich @ 17:21 [ Huttwil ]

Wenn man von Rohrbach nach Huttwil fährt, kreuzt man eine touristische Hinweistafel "Willkommen im Emmental". Auf der Rückseite steht "Willkommen im Oberaargau". Ich frage mich schon länger, ob man diese Tafel nicht zügeln sollte. Huttwil gehört seit gestern zum Oberaargau.

Allerdings: Die Tafeln beziehen sich vor allem auf den Tourismus. Bis jetzt gehört Huttwil für die Vermarktung der touristischen Angebote zum Emmental (und zum Oberaargau). Viele einheimische Produkte werden unter dem Label Emmental verkauft. Auch das Tourismusprojekt der Region Emmental sieht die Region Huttwil im Emmental.

Ich denke, dass wir die Unterscheidung nicht so genau nehmen müssen. Politisch gehören wir nun klar zum Oberaargau. Das ist sinnvoll. Daneben muss die Region Huttwil als Grenzgebiet zwischen den beiden Regionen amten. Letztlich gehören wir zusammen wie es die Verwaltungsregion Oberaargau-Emmental zeigt.

Die Grenze ist also nicht so scharf wie es die Hinweistafel vor den Toren Huttwils uns weis macht... Ob sie an einem anderen Platz aufgestellt werden soll oder nicht, werden wir sehen. Mir wäre es egal.



2009-12-28

Nachtrag zur Klimaexpress-Reise nach Kopenhagen: Rohrbach und Huttwil waren auch Thema

Von wuethrich @ 16:06 [ Huttwil ]

Die Reise nach Kopenhagen mit dem Klimaexpress ist längstens vorbei. Ein klimafreundliches Resultat am Klimagipfel haben wir uns vergebens erhofft. Ich will aber weniger auf den politischen Inhalt zu sprechen kommen, als viel mehr von einem kleinen Detail erzählen.

Die Reisegruppe, die mit Bundesrat Moritz Leuenberger im Klimaexpress nach Kopenhagen fuhr, unternahm nach der Präsentation der Dänischen Staatsbahnen eine Stadtrundfahrt. Bundesrat Moritz Leuenberger und Bertrand Piccard kamen natürlich nicht mit, sondern fuhren gleich an die Klimakonferenz.

Unsere Touristenführerin hiess Christa Christensen (Bild unten, sie ist auch Präsidentin des Schweizervereins Kopenhagen) und begrüsste uns freundlich. Sie komme auch aus der Schweiz, sei aber wegen der Liebe in Kopenhagen gestrandet. Sie sei in Rohrbach bei Huttwil aufgewachsen... Ich gab mich dann als Huttwiler zu erkennen. Spycher-Handwerk der Familie Grädel kenne sie. Dies zeigt wie klein die Welt doch ist...

 

Halt in Burgdorf zur Einweihung der Klimalok. Rede von Bundesrat Moritz Leuenberger am 16. Dezember 2009:

 


2009-12-27

Richtig parkieren: Parkfelder auf linker Seite sind (meistens) tabu

Von wuethrich @ 16:31 [ Huttwil ]

Zur Erlangung des Fahrauweises lernt man verschiedene Verkehrsregeln. Die weniger gängigen Vorschriften vergisst man gerne. Auch mir erging es mit der folgenden Regelung so. In Huttwil muss man diese aber unbedingt kennen. Es geht ums Parkieren auf der linken Fahrbahnseite. Folgendes Bild zeigt das Problem: Der VW Polo vor dem Uhrengeschäft Schär muss die Fahrbahn überqueren um da zu parkieren. Das ist aus Sicherheitsgründen verboten, da dieses Verhalten gefährliche Situationen beim sich Einfügen in den Verkehr verursacht.


 

Die Kantonspolizei verteilt ab und zu Bussen für dieses Vergehen. Gemäss Ordnungsbussenverordnung kostet dies 60 Franken. Die Regelung ist übrigens in der Verkehrsregelverordnung geschrieben (Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 Abs 2 Ziff. a).

Also: Parkieren Sie entlang von Strassen nur in Fahrtrichtung auf der rechten Seite!

Eine Erläuterung finden Sie auch hier. Das Quiz aus der Ostschweiz wäre wohl auch für den Unteremmentaler eine gute Idee...

Parkieren verboten? Parkieren auf der linken Strassenseite:
 
ausgabe 6

a) Ist hier verboten
   

b) Ist hier gestattet
   

c) Nur wenn rechts alle Parkplätze belegt sind, darf auf

der linken Strassenseite parkiert werden

 
Quiz Ausgabe im Sarganserländer vom
05. Januar 2007
 

Begründung:
a). Hier ist das Parkieren auf der linken Strassenseite

verboten. Auf der linken Strassenseite darf nur parkiert

werden wenn rechts ein Park- oder eine Halteverbot

besteht. Auch in einer Einbahnstrasse und auf schmalen

Strassen darf links parkiert werden.

 

 


Posts  1 - 10 /63