Zürcher SP-Zebra erhält in Huttwil Asyl - ist es vor Giacobbo/Müller sicher?
In der Stadt Zürich finden am kommenden Wochenende Stadtratswahlen statt. Auch meine Partei ist stark gefordert und will ihre Sitzzahl ausbauen und das Stadtpräsidium mit Corine Mauch verteidigen. Die SP Sektion Zürich Kreis 11 hat sich im Wahlkampf stark eingesetzt und hat mit dem SP-Zebra einen Hauptdarsteller für ihre Wahlkampfspots gefunden.
Die SP-Spots, die man auf Youtube anschauen kann, fanden den Weg in die Medien. Der Tagesanzeiger hat berichtet und sogar die Macher der Satire-Sendung Giacobbo/Müller haben das Zebra in der Sendung mehrmals gezeigt. Diese indirekte Wahlwerbung ist sehr gut gemacht, taktisch geschickt und hat einen hohen Wiedererkennungseffekt.
Das Zürcher Zebra hat gefallen gefunden am Wahlkampf und hilft jetzt im Kanton Bern aus (böse Zungen behaupten es sei von der Stadt aufs Land geflohen, wo es weniger böse Medien gebe), damit die Oberaargauer SP einen annähernd so hohen Wähleranteil erreicht wie die SP vom Zürcher Kreis 11 (wir sind zufrieden, wenn wir unsere drei Sitze halten können). Es hat jetzt bei mir Asyl gefunden...
Vancouver für 154 Kinder - Bilder vom Schülerrennen Walterswil
Gestern konnten wir (=Skiclub Walterswil, dessen Präsident ich bin) das Schülerrennen am Skilift Walterswil durchführen (der Skilift Walterswil ist definitiv 400 Meter lang und nicht 200 Meter wie einige Medien fälschlicherweise berichtet haben). Die Entscheidung am Freitagabend war nicht einfach zu fällen. Erst die Begehung der Piste am Freitagabend und die prognostizierte Nacht mit Minustemperaturen führten zur Entscheidung für die Durchführung.
Der Samstagmorgen zeigte, dass wir richtig entschieden hatten (immer schön, wenn jemand für die gute Entscheidung dankt, die er noch am Vorabend jäh kritisierte). Ich würde sagen wir haben die Lagebeurteilung sauber gemacht und einen richtigen Entschluss gefällt. Am Samstagmorgen halfen alle Skiclübler anpacken, um den Kindern ein Erlebnis zu bieten.
Am Schluss fuhren auf einer einzigen Piste 154 Kinder zwei Läufe. Die Piste hielt gut, wenn auch die Helfer einige Schaufeln Schnee brauchten. Die neue Zeitmessanlage vom Skiclub Walterswil hat uns geholfen. Allerdings hatten wir ein Problem mit dem Format. Es brauchte noch viel Hand- und Kopfarbeit. Doch um 15 Uhr konnte ich die Rangverkündigung in der vollen Mehrzweckhalle durchführen. Die Anerkennungskarten konnten wir nicht drucken, die werden wir nach Hause schicken (am Abend wussten wir dann wie's das Formatierungsproblem gelöst wird).
Wir konnten schöne Preise anbieten (bei den Oberschülern je ein paar neue Skis). Teilweise wurden diese gesponsert von den regionalen Sport- und anderen Gewerbegeschäften. Auch die Walterswiler Bevölkerung unterstützte uns sehr. Danke allen Spendern und Sponsoren! Danke auch an alle Teilnehmenden und deren Eltern! Danke an die Skiliftgenossenschaft und deren Mitarbeitenden! Danke allen Skiclubmitgliedern für den tollen Einsatz! Jetzt hoffen wir, dass wir nächstes Jahr das Schülerrennen erneut durchführen können (letztmals führten wir es 2003 und 2005 durch). Es war ein toller Anlass!
Die Rangliste finden Sie hier. Unten ein paar Bildimpressionen.

Komische Werbung in Berner Trams: "Die wahren Abenteuer finden im Kopf statt"?
Am Donnerstag habe ich in Bern im Bus ein Mann beobachtet, der auf die Rückseite der Werbung Post-it-Zettel anklebte. Auf der Vorderseite ist bezahlte Werbung wie sie in Bussen und Trams oft beobachtet werden. Die Rückseite war weiss. Darauf klebte der Mann zwei Post-its. Beim Aussteigen konnte ich sie nicht lesen.
Als ich dann vom Büro wieder nach Hause fuhr - in einem anderen Tram - konnte ich die Post-its lesen. Ein rosa Herz und ein rosa Post-it mit der Aufschrift: "Die wahren Abenteuer finden im Kopf statt". Was der Mann (oder die Gruppe?) uns mitteilen will? Welche Abenteuer?
Google macht in diesem Fall nicht schlauer. Man wird auf eine Zitate-Website verwiesen. Der Autor ist allerdings unbekannt. Ein Hinweis von Bern findet man im Zusammenhang mit dem Progr. In dieser Kulturinstitution soll es letzte Woche Schwierigkeiten gegeben haben. Das konnte man im Bund lesen. Oder es um eine Aufführung für ein Filmtheater im Progr. Aber macht man so Werbung für einen Kulturanlass?
Der Spruch hat was: Die wahren Abenteuer finden im Kopf statt. Welches Abenteuer geht Ihnen durch den Kopf? Schöns Wuchenänd.
Kommandoübergabe - wie man Chef einer militärischen Einheit wird
Eigentlich wollte ich gar keinen Militärdienst leisten. Ich musste trotzdem. Weil ich aber die Rekrutenschule als Motorfahrer (Lastwagenfahrer) absolvieren durfte, konnte ich meinen Bubentraum vom Lastwagenfahren erfüllen. Es ergab sich, dass ich das geplante Zwischenjahr von Matur zur Uni mit Militärdienst verbrachte. Weil alle von der "harten" Offiziersschule erzählten, wollte ich schauen, ob ich dies auch schaffe. Es war halb so wild. Und sportlich wurde ich...
In dieser Zeit habe ich mich auch stark mit der SP-Armeeposition auseinandergesetzt. Die Tatsache, dass früher eingeschriebene SP-Mitglieder nicht Offiziere werden durften, konnte ich damals nicht begreifen. Die Militärfrage war innerhalb der SP immer umstritten, heute immer noch. Aktuell möchte die SP Schweiz eine Profiarmee mit 50'000 Angehörigen. Wir steuern langsam darauf zu... Solange wir aber das Milizsystem kennen und das Volk den Umbau der Armee ablehnt, solange sollen Mitglieder aus allen Parteien Kadermitglieder der Armee werden. Bei der Infanterie wäre ich es wohl nicht geworden, aber als Transportoffizier (Disponent) fühlte ich mich in den Wiederholungskursen im Element.
Vor zwei Jahren habe ich mich entschieden meine Kompanie als Kommandant zu übernehmen. Ich habe die Führungsschulen besucht (Gratis-Weiterbildung - Managementkurs fast wie im Zivilen) und im Oktober/November 2009 in einer Rekrutenschule abverdient. Ich habe mit vielen Kameraden diskutiert, alle Kompaniekommandanten meinten, dass "Kadi" die schönste Aufgabe in der Armee sei. Da ich im HQ Bat 25 eingeteilt bin und dieses zu Gunsten der Landesregierung (Bundesrat) eingesetzt wird und der Bundeskanzlei einsatzunterstellt ist, ist meine Funktion auch nahe an der Politik und der Verwaltung, was mich interessiert.

Nun heute war mein Vorgänger bei mir und hat mir tonnenweise Kommandoakten der HQ Transportkompanie 25/4 übergeben. Ordner, Kisten, vertrauliche und weniger vertrauliche Dokumente. Die Kompanie ist gut geführt, klein aber fein. Da ich sämtliche WK da geleistet habe, weiss ich was auf mich zukommt. Die Planung für den ersten Wiederholungskurs Ende Oktober/Anfang November laufen bereits.
Nun muss ich die nächsten vierzehn Tage noch den Technischen Lehrgang im Bereich Verkehr und Transport in Fribourg absolvieren, damit ich per 1. April zum Hauptmann befördert werden kann und alles geregelt ist wie es muss. Darum wird es in diesem Blog während der kommenden Wochen etwas ruhiger...
Hier an der Arbeit in "meiner" Transportzentrale im WK 2007 in Schüpfen:

Einmal nicht Politik: Twix heisst wieder Raider?
Nicht, dass es zu wenig politische Themen gäbe: Erhöhung der Tarife im öffentlichen Verkehr, die Grossratswahlen und die Vermutungen, ob der neue Wahlkreis Oberaargau für Huttwiler Kandidierende besser ist oder der tragische Tod von Grossrat Ruedi Bieri. Aber ich schreibe heute etwas anderes.
Gestern kaufte ich im Kiosk in Langenthal Kaugummis. Ich staunte nicht schlecht, als ich im Regal den Schokoladenriegel "Raider" entdeckte. Raider ist eigentlich Twix. Nein, Twix hiess früher Raider. Ich kann mich noch gut an den alten Namen erinnern. Ich stelle Namensänderungen generell immer in Frage, weil Markennamen auf dem Markt bereits bekannt sind und der Aufbau eines neuen Namens viel kostet.
Im Fall von Raider/Twix war es offenbar anders. In vielen Ländern hiess Raider früher schon Twix, deshalb wurde der Namen 1991 vereinheitlicht. Als PR-Gag verkauft die Mars AG einzelne Serien von Twix unter dem alten Namen "Raider". Offenbar mit Erfolg, wie im Welt-Artikel steht. Hier ein Schweizer Artikel. Auch ich habe gerade ein Raider im Kiosk gekauft... Bis am 21. Januar gibt es Raider noch beim Kiosk. Offenbar ist der Retro-Marken-Trick Mode: Auch das Yes-Törtchen, das seit 2003 auf dem Markt verschwunden ist, wird ab und zu wieder im Handel verkauft. In ein paar Jahren kann die SP dann ihr Rosen-Logo wieder verwenden und auf Retro machen (womit wir die Kurve zur Politik wieder gefuden hätten).
Von den Preisen bei Migros und anderso - Preisabsprache im Getränkeverkauf am Bahnhof Bern?
Verdiente ich mein Geld während meiner Kinder- und Schuljahren in der Landwirtschaft, war es während meiner Jugendzeit der Detailhandel. Zuerst im Dorflädeli in Walterswil, später im Migros Herzogenbuchsee. Die Arbeit gefiel mir immer sehr gut. Besonders die Arbeit als Kassier erledigte ich gerne.
Vielleicht mache ich mir deshalb einen Spass daraus beim Einkaufen möglichst viel Geld einzusparen mit Aktionen. Auch heute habe ich in der Migros nur etwa 75 statt 120 Franken bezahlt. Dabei habe ich nur Produkte eingekauft, die wir auf benötigen. Auch beim letzten Einkauf in der Altjahrswoche habe ich fast 40 Franken eingespart. Manchmal frage ich mich wie die Grossverteiler Geld verdienen können...
Die Migros will die Preise testweise nicht mehr an alle Produkte anschreiben. Ich finde das bedauerlich. Gerade auch deswegen finde ich Migros so gut. Ich kaufe aber ab und zu auch im Coop ein, aber da kenne ich die Preise weniger gut. Ich hoffe, dass Migros bei den angeschriebenen Preisen bleibt, auch wenn das etwas mehr kostet.
Zum Schluss noch ein Preisvergleich: Im grossen Migros am Bahnhof Bern findet man ganz vorne im Laden gekühlte Rivella-Flaschen rot, 0.5l für Fr. 2.50. Geht man ganz hinten im Laden in die Getränkeabteilung findet man die ungekühlte Rivella-Flasche rot, 1.5l auch für Fr. 2.50. Ob das logisch ist? Ich habe fast die Vermutung, dass am Bahnhof Bern Preisabsprachen stattfinden und die Migros ihre 0.5l-Getränke so teuer verkaufen muss, da andere Anbieter sonst Mühe hätten ihre Getränke zu verkaufen. Vielleicht ein Fall für den Preisüberwacher?
Und noch ein Beispiel: Stimorol Kaugummi. Vor einer Weile kostet der Stimorol-Kaugummi Original Fr. 1.40 und es waren 12 Stück drin, total 15 Gramm. Heute kosten die Stimorol-Kaugummi immer noch Fr. 1.40 oder Fr. 1.50, aber es sind nur noch 10 Stück zu 14 Gramm drin. Die Kaugummis sollen jetzt besser sein. Item.
Alte Zeitungen horten: Eine Politiker-Krankheit?
Ich weiss von vielen Politikerinnen und Politikern, dass sie Zeitungen horten. Auch ich leide unter dieser Schwäche. Die Zeitungen stapeln sich immer mehr, weil ja täglich neue ins Haus flattern. Täglich ist richtig: Das Langenthaler Tagblatt kommt mit der Ausgabe "Sonntag" auch am Sonntag. Die Journalistinnen und Journalisten wissen viel zu schreiben, das ist mir heute wieder aufgefallen.
Ich habe nicht immer Zeit die Zeitung intensiv zu studieren. Wobei ich mir jetzt am angewöhnen bin die Zeitung durchzuschauen und das Wichtigste zu lesen, damit ich die Zeitung mit gutem Gewissen ins Altpapier legen kann.
Ich musste sogar noch zusätzliche Packschnur kaufen gehen. Einige interessante Artikel habe ich noch gefunden. Und ein paar Sachen gelesen, die ich nicht gewusst hatte. So, nun bringe ich den Papierhaufen Morgen ins Brings!
Das Aufräumen der Zeitungen kann man als Weihnachtsgeschenk an meine Frau verstehen... Es gibt wieder Ordnung in meinem Büro!
Ich mache Werbung für Eheringe... und für mich
Meine Frau und ich haben nach den obligaten 100 Tagen Ehe das Dankesschreiben verschicken wollen. Bundesräte geben nach 100 Amtstagen normalerweise ihre erste Medienkonferenz oder etwas ähnliches. Auf die Medienkonferenz haben wir verzichtet. Berichten könnten wir nur Positives aus unserem Eheleben (das Negative kommuniziert man eher nicht, wie Herr alt Bundesminister Jung erzählen könnte), das sich eigentlich nicht stark verändert hat.
Sandra und ich sind an unserem 100. Ehetag gemütlich essen und wellnessen gegangen. Die sechs Wochen Militärdienst hat unsere Ehe auch knapp überstanden...
Eben, endlich wollten wir allen, die uns beschenkt, beglückwünscht oder bedient haben danke sagen. Ich kann an dieser Stelle den Dank wiederholen: Merci an alle für die netten Wünsche, die vielen Geschenke und die schönen Momente, die wir rund um unsere Hochzeit erleben durften.
Bedankt haben wir uns auch bei Urs und Marianne Dubach. Bei ihnen haben wir unsere Eheringe gekauft. Wie fast alles für unsere Hochzeit haben wir auch unsere Eheringe in Huttwil gekauft. Urs und Marianne haben nun unser Kärtli auf ihre Website aufgeschaltet. Hier zu sehen. So werden Sandra und ich noch zu Werbepersonen ;-) Schon einmal habe ich Werbung gemacht. 1999 habe ich für Schär Optik Huttwil in einem Inserat für ihre Brillen geworben. Bis jetzt habe ich noch jede Brille da gekauft.
Eigentlich aber mache ich ja Werbung für mich als Politiker... Als Grossratskandidat für die Wahlen vom 28. März 2010 werde ich die Werbetrommel zusätzlich rühren dürfen. Sie dürfen es gerne weitersagen - Mund zu Mund Werbung ist die beste Werbung: Die Region Huttwil mit Adrian Wüthrich in den Grossrat! Dazu wird sicher an dieser Stelle noch mehr zu lesen sein...
Mein erstes Fussball-Länderspiel live im Stadion
Gestern war ich mit Kollegen am Länderspiel Schweiz-Griechenland im St. Jakob-Stadion in Basel. Nach der Vorbereitung zusammen mit vielen anderen Schweizer Fans auf dem Barfüsserplatz begaben wir uns zum Stadion. Das Tram war bereits gut gefüllt, die Massen von Menschen rund um das Stadion dann noch einmal grösser.
Wir fanden auf Anhieb unseren Eingang. Im Stadion gab es keinen Alkohol. Auch der Versuch vieler Fans Rotwein zu bestellen, scheiterte. Das Essen war reichhaltig, nur reichte die Zeit nicht für alle Burger und Dürüm, etc. warm zu bekommen. So assen viele Fans kalte Hamburger und alkoholfreies Bier.
Unser Platz fast ganz oben am Dach in der Spielfeldmitte war sensationell. Ich habe noch nie ein Fussballspiel so gut mitverfolgen können. Wir sahen wirklich alles. Das Spiel selber war am Anfang nicht so interessant. Vor Halbzeitende gabs die vielen gelben Karten und plötzlich die Rote Karte gegen einen Griechen. Pause. Wieder Menschenauflauf. Aber etwas zu trinken erhielt ich locker. Zweite Halbzeit, es war warm. Doch endlich Hakan Yakin, endlich 84. Minute das Erlösungstor, gleich noch ein zweites. Die Schweizer haben gut Druck gemacht. Spielende.
Ein Ausgang führte direkt zu den Perrons der SBB-Haltestelle. Das war praktisch, allerdings machten wir einen Umweg und gingen dann mit dem übervollen Tram zum Bahnhof. Am Schluss mussten wir in Olten noch 20 Minuten auf einen Anschlusszug warten, zum Glück wartete die BLS in Langenthal und wir erreichten Huttwil gegen halbzwei... Punkto Logistik war der Fussballmatch ein gutes Anschauungsbeispiel. Aber nicht alle können sich ein solches Vergnügen leisten: Pro Minute Fussballmatch haben wir einen Franken Eintritt bezahlt. Den Fussballverband wirds freuen... Das nächste Heim-Länderspiel schaue ich wieder im Fernsehen.
PS: Die Huttwiler Fussballfrauen haben heute in Meiringen leider verloren.
Carl Albert Loosli Lesung in Dürrenroth und Jugendförderung des Skiclubs Walterswil
Den gestrigen Tag verbrachte ich mit Kultur und Sport. Die Lesung im Restaurant Bären in Dürrenroth mit Texten des Berner Schriftstellers Carl Albert Loosli hat mich sehr interessiert. Von Ernst Leuenberger erhielt ich die gesamte Werkausgabe von Looslis Werk geschenkt. Ich habe noch nicht alle Bücher gelesen. Das Buch Anstaltsleben ging mir unter die Haut. Seither gehe ich jeweils mit einem komischen Gefühl zum Schloss Trachselwald (Loosli war im Heim neben dem Schloss eingesperrt).
Das letzte Buch "Mys Ämmitau" erhielt ich von Ernst Leuenberger Ende April per Post geschickt. Es war das letzte Zeichen, das ich von Ernst erhielt. Ich habe ab und zu mit Ernst über Loosli diskutiert. Schon damals hat er mitgeholfen das vergessene Werk von Loosli wieder einer breiten Öffentlichkeit in Erinnerung zu rufen und war Mitglied der Stiftung.
Auch die Burgdorfer Stadtpräsidenten Elisabeth Zäch war an der Lesung gestern in Dürrenroth anwesend. Das Treffen hat mich sehr gefreut. Elisabeth hatte als frühere Buchhändlerin einen Bezug auch zu Looslis Werk.
Paul Niederhauser hat die Texte vorgetragen - alle auswendig und im besten emmentaler Berndeutsch. Zwischen den Texten hat er so allerlei Interessantes über Loosli erzählt. Er war ein unbequemer Mensch seiner Zeit. Aber sehr intelligent. Auf seinen Reisen nach den schlimmen Jahren in den Heimen ist er im Ausland den Drogen verfallen und wurde in die Psychiatrie eingeliefert. In Rüegsauschachen wohnte er anschliessend, ehe er nach Bümpliz zog. Er hat sich immer für die Randständigen eingesetzt. Heuer war Looslis 50. Todestag (1877 bis 1959). Mehr zu Loosli findet man im Internet. Leider ist die Ausstellung in der Schweizer Nationalbibliothek am Samstag zu Ende gegangen. Offenbar soll 2011 eine Ausstellung in Liestal eröffnet werden.
Nach der Lesung, an der ich viele Gedanke wälzte, fuhr ich nach Walterswil ans Bräteln zur neuen Skisaison der Jugendorganisation des Skiclubs Walterswil. Ich bin stolz, dass unser Skiclub ein solches Programm für die Kinder und Jugendlichen anbieten kann. Falls Sie ihr Kind auch in unsere JO bringen wollen oder selber im Skiclub dem Skisport frönen wollen, melden Sie sich ungeniert bei mir. Schneesport ist zwar kein günstiges Hobby, aber ein sehr schönes. Im Kreise der Familien und Trainerinnen und Trainer genossen wir den schönen Tag bei unserer Brätlistelle im Regellerwald. Dass ich anschliessend mit Sandra unsere Wohnung aufgeräumt und geputzt habe, sei an dieser Stelle auch noch erwähnt.
PS: Den letzten Beitrag habe ich übrigens noch mit einem längeren Text ergänzt. Hier.